Die WSOP schlaucht mich ohne Ende. Auch wenn ich Tausende von Kilometern von SIn CIty entfernt bin, fühle ich mich total matt und ausgelaugt. Die Zeitverschiebung zu meinen Kollegen verwirrt mich zunehmend. Klar ist es einfach neun Stunden abzuziehen, aber mich verwirren die Daten. Gehe ich schlafen, beginnt für sie der Späte Nachmittag bzw. Abend. Wache ich auf, gehen sie in´s Bett und wenn ich etwas gearbeitet habe, stehen die ersten schon wieder auf. Gerade jetzt warte ich noch auf die amerikanischen Kollegen vom PokerStars Blog, wegen ein paar Details bzgl. der Sonntagsturniere. Manchmal weiß ich schon gar nicht mehr, was aktuell ist.

Ich bin so fix und alle, dass ich heute den ganzen Tag (über 12 Stunden) für nur drei Artikel gebraucht habe. Nix aber auch gar nichts ist mir eingefallen. Das Auswerten der Hände war eine Qual und das meine Sehkraft zunehmend schlechter wird, verstärkt die Müdigkeit. Ich frage mich wie Klaus, Robin und Alex (und Co) das in Las Vegas verkraften. Die müssen mehr als “auf dem Zahnfleisch gehen”, denn was die leisten … meine Fresse! Ich glaube wenn die mal richtig einschlafen würden, bekäme man sie nicht mehr wach. Alex hat sich “Wenn ich tot bin, kann ich immer noch schlafen” auf den Banner geschrieben. Solange möchte ich nicht warten.

Müdigkeit ist hier ein gutes Stichwort. Denn meine kleine Tochter ist derzeit so aufgedreht und anstrengend. Heute hat sie mich mal wieder um 8 Uhr geweckt. Kein Problem, wäre man (mal wieder) nicht erst um 4 Uhr ins Bett gefallen. Aber wenn die “Prinzessin” aufstehen will, dann gibt´s keine Gnade. Dann wird auf einem rumgesprungen, um´s Bett geflitzt und rumgequasselt, bis man aufstehen muss. Na ja, sie ist schon ein süßes kleines Ding, drum sei ihr das verziehen ;)

Seit neustem hat sie ein kleines Laufrad und trainiert schon ganz fleißig. Ganz ehrlich, hätte ich ihren Ehrgeiz, dann würde ich wahrscheinlich schon bei der WSOP mitspielen … sie ist ständig am erlernen und verbessern. Das ist wohl eines der tollsten Dinge, die man von so kleinen Kindern lernen kann.

Davor war ihr Pferdchen (”Honey”) eines ihrer liebsten Spielzeuge. Aber das Pferdchen habe ich nicht mit der Überschrift gemeint. Vielmehr ging es um das HORSE-Turnier der BBVSOP, welches ich gestern (auch hier zeigt sich meine Müdigkeit - ich habe rund 5 Minuten überlegen müssen, wann das Turnier war) gespielt habe. Hier muss ich sagen, dass es aufgrund der “flotten” Blinds etwas ärgerlich war, da ich schon viel zu früh alles riskieren musste.

Eine Hand habe ich recht unglücklich auf der letzten Straße beim Stud-high verloren und war shortstacked. Im Hold`em Level konnte ich dann mit 4d 3d  nach einem Raise und Reraise mit meinen dreieinviertel Small Bets schon vor dem Flop pushen. Das Board läuft 5d 5s 4c 3h 8h aus und ich war bei über 5 Big Bets angelangt und konnte zumindest etwas verschnaufen.

Ich habe mich dann auf Platz fünf mit Ks 2c gg. Qh 7h verabschiedet und war der erste Spieler im Geld. Damit zahle ich dann den Heads-up-Event am Mittwoch und den Main Event am Samstag (?). Dazu spende ich noch etwas für das TONY-Turnier und sollte ich bei den beiden Events gewinenn, kommt das auch auf die Spende drauf. Also Daumen drücken :D

Stud gefällt mir übrigens immer mehr und ich beginne mal wieder etwas Cashgame zu spielen. Abwechselnd High, High-8 und Razz. Demnächst will ich mir dann noch mal verstärkt Omaha High-8 anschauen und das gute alte FL-Hold`em soll auch nicht vergessen werden. …. immerhin habe ich jetzt ein Konzept ;)

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